Als größtes Hindernis erweist sich seine Erinnerung an seine verstorbene Frau Mal, die seine Pläne in der Traumwelt torpediert. Und den Verdacht nahelegt, Conn könne das gesamte Abenteuer selbst nur träumen. Zunächst von Christopher Nolan als Intermezzo zwischen "Dark Knight" und einem dritten "Batman"-Film ersonnen, wie er es davor bereits mit "Prestige" gemacht hatte, entpuppt sich der virtuos verschachtelte und visuell visionäre Science-Fiction-Actionthriller als das vielleicht inhaltlich wie technisch ambitionierteste Projekt in der Karriere des Briten. Ein Stoff mit Blockbuster-Aufwand, Megabudget (die Rede ist von 150 Mio. Dollar) und Staraufgebot (DiCaprio, Cotillard, Page), das nicht nur auf Spektakel im Stil von "Matrix" setzt, sondern auch Futter für graue Zellen im Genregewand (à la "Memento") bietet.