Aktuell

Familie, Kinder- & Familienfilm

Rocca verändert die Welt

nominiert für den deutschen Filmpreis als bester Kinderfilm.

Das Kinodebüt der Hamburger Studentenoskargewinnerin Katja Benrath ist komplett in Hamburg gedreht !

Mutig, witzig, unverwechselbar: Das ist Rocca. Rocca ist elf Jahre alt und lebt nicht etwa bei ihren Eltern, sondern ganz allein in einem großen Haus. Angstfrei und voller Neugierde geht sie durch die Welt, findet in Gerald einen ungewöhnlichen Freund und stellt sich gleich am ersten Tag in ihrer neuen Schule den Mobbern der Klasse.

Biographie

Der Junge muss an die frische Luft

Ruhrpott 1972. Der pummelige neunjährige Hans-Peter wächst auf in der Geborgenheit seiner fröhlichen und feierwütigen Verwandtschaft. Sein großes Talent, andere zum Lachen zu bringen, trainiert er täglich im Krämerladen seiner „Omma“ Änne.

Tragikomödie

Smuggling Hendrix

Ein erfolgloser Musiker will weg aus dem griechischen Teil Zyperns und ein neues Leben im Ausland beginnen. Doch dann läuft ihm sein geliebter Hund weg, ausgerechnet durch die Pufferzone in den türkischen Teil der Insel – der Beginn einer absurden Reise...

Thriller, Schwarze Komödie

Parasite

Gewinner der Goldenen Palme von Cannes – der neue Film von Bong Joon Ho ("Snowpiercer")

Familie Kim ist ganz unten angekommen: Vater, Mutter, Sohn und Tochter hausen in einem grünlich-schummrigen Keller, kriechen für kostenloses W-LAN in jeden Winkel und sind sich für keinen Aushilfsjob zu schade. Erst als der Jüngste eine Anstellung als Nachhilfelehrer in der todschicken Villa der Familie Park antritt, steigen die Kims ein ins Karussell der Klassenkämpfe. Mit findigen Tricksereien, bemerkenswertem Talent und großem Mannschaftsgeist gelingt es ihnen, die bisherigen Bediensteten der Familie Park nach und nach loszuwerden. Bald schon sind die Kims unverzichtbar für ihre neuen Herrschaften. Doch dann löst ein unerwarteter Zwischenfall eine Kette von Ereignissen aus, die so unvorhersehbar wie unfassbar sind.

Komödie

Booksmart

Die weibliche Antwort auf „Superbad“ – empathisches und urkomisches Regiedebüt von Olivia Wilde

Am Abend vor ihrem Highschool-Abschluss stellen zwei beste Freundinnen fest, dass sie vor lauter Lernen den Spaß verpasst haben – und versuchen in einer Nacht alles nachzuholen.

Dokumentation

Wolf Gaudlitz: Sahara Salaam – auf der Achse des Lächelns

Trilogie des Reisens und der Sehnsucht

"Sahara Salaam – auf der Achse des Lächelns" ist ein grenzenloses Begegnungsprojekt, das nach 9/11, also bereits im November 2001 begann und erst nach elfjährigen Dreharbeiten in weiten Teilen der Sahara fertiggestellt werden konnte. Nach anderthalbjährigem Schnitt und Nachbearbeitung zeigt nun ein 113 Minuten langes Wüstenpoem Menschen und Geschichten, die überwiegend von einem so unverfälscht herzlichen Lächeln geprägt sind, dass es beschämend ist, daran zu denken, sie müssten angeblich „der Achse des Bösen“ entstammen.

 

Drama

Lara

Der neue Film von Jan-Ole Gerster ("Oh Boy")

Keine leichte Hypothek, nach einem Coup wie „Oh Boy“ den nächsten Film zu wagen. Sieben Jahre ließ Jan-Ole Gerster sich Zeit, bevor er mit diesem Mutter-Sohn-Drama seinen Zweitling präsentiert. „Boy“-Bube Tom Schilling ist wieder mit dabei, abermals schwer sensibel. Als nervöser Pianist Viktor steht er vor der Premiere seines großen Konzertes. Die besorgte Mama (Glanzrolle für Caroline Harfouch!) kauft vorsorglich die Karten auf. Die Fassade ihrer Fürsorglichkeit bekommt jedoch Risse. Ist sie so eiskalt, wie einstige Kollegen behaupten? So unbarmherzig ehrgeizig, wie der Ex-Ehemann klagt?

18:00
Zeise 2
mit Lisa Hagmeister
Drama

Im Niemandsland

ausgezeichnet mit dem Goldenen Biber

Berlin, Juni 1990. Unter den Berlinern und DDR-Bürgern herrscht noch immer Aufbruchsstimmung, aber noch ist unsicher was die Zukunft bringt. In dieser aufwühlenden Zeit verlieben sich die sechzehnjährige Katja (Emilie Neumeister) aus Westberlin und der siebzehnjährige Thorben (Ludwig Simon) aus Kleinmachnow (DDR) ineinander.  Doch ihre Liebe steht unter einem schlechten Stern, denn ihre Eltern sind wegen eines Streits um ein Haus zutiefst verfeindet.

Nach der Flucht in den Westen wurde das Elternhaus von Katjas Vater einst enteignet. Nach der Wende hat dieser nun die Möglichkeit, in das Heim seiner Kindheit zurückzukehren. Doch die Familie, die mittlerweile darin wohnt, will das Haus  nicht so leicht aufgeben. Bei dieser Familie handelt es sich ausgerechnet um Thorben und seine Eltern. Und während die Streitigkeiten allmählich eskalieren ergeben sich weitere innerfamiliäre Konflikte. So kommt Katja dahinter, dass ihre Mutter eine Affäre hat – ausgerechnet mit dem Nachbarn.

Es ist eine spannende Phase des gewaltigen gesellschaftlichen Umbruchs, in die uns Regie-Debütant Florian Aigner hier mitnimmt. Schon die ersten Szenen des Films künden davon und sorgen gleichzeitig dafür, dass der historische Rahmen vorgegeben wird: Wir sehen die ikonografischen Original-Aufnahmen aus dem November 1989, als jubelnde  DDR-Bürger nach der Maueröffnung die Grenze von Ost nach West passieren. Rund ein halbes Jahr später setzt die eigentliche Handlung von „Im Niemandsland“ ein. In dieser Zeit, in der die Währungsunion sowie die deutsche Einheit immer näher rücken, ist bei so manchem Ostdeutschen die große Euphorie schon wieder verflogen. Und man wünscht sich insgeheim gar das alte System zurück (oder zumindest Teile davon).

Auch Thorbens Mutter zählt zu den „Opfern“ der jüngsten Entwicklungen. Nach fast 25 Jahren verliert sie ihren Job, nachdem „ein Wessie“ den Betrieb aufgekauft und die gesamte Belegschaft entlassen hat. Damit richtet Aigner seinen Blick auf die allerersten Verlierer der Wende. Deren Zahl stieg rasant an, nachdem die Regierung das Motto „Rückgabe vor Entschädigung“ ausgab. Auch daran erinnert Aigner mit Nachdruck, wodurch seinem Werk eine entscheidende politische Dimension zukommt. Denn damit ruft er jenen, heute weitestgehend in Vergessenheit geratenen Rückgabe-Grundsatz in Erinnerung, der das Ziel hatte, enteignete Werte ohne Entschädigung zurückzugeben.

20:00
Zeise 2
Licht & Dunkel, in Kooperation mit Evangelische Akademie der Nordkirche und Katholische Akademie Hamburg
Historienfilm, Drama

Zwingli – Der Reformator

Zürich 1519. Unerschrocken nutzt der junge Ulrich Zwingli (Max Simonischek) seine Wahl zum Priester am ehrwürdigen Großmünster, um gegen die Missstände in der Stadt und in der Kirche zu predigen. Heftige Diskussionen entbrennen! Im Namen von Papst und Kaiser verlangt der Bischof von Konstanz schließlich Zwinglis Verhaftung. Als sich der Rat der Stadt nach einem öffentlichen Streitgespräch zwischen Zwingli und einem Abgesandten des Bischofs überraschend an die Seite des Rebellen stellt, kommt es zu weiteren Machtkämpfen. Und während Zwinglis Thesen einen Bürgerkrieg auszulösen drohen, zieht es die gottesfürchtige Witwe Anna (Sarah Sophie Meyer) immer mehr in den Bann dieses außergewöhnlichen Mannes.

Dokumentation

But Beautiful

Der neue Film von Erwin Wagenhofer („We Feed The World“)

Alles wird gut? So einfach macht es sich der Filmemacher Erwin Wagenhofer nicht. In seinem neuesten Film BUT BEAUTIFUL sucht er das Schöne und Gute und zeigt Menschen, die ganz neue Wege beschreiten. Wie könnte ein gutes, ein gelungenes Leben aussehen? Ist ein „anderes“ Leben überhaupt möglich? Entstanden ist ein Film über Perspektiven ohne Angst, über Verbundenheit in Musik, Natur und Gesellschaft, über Menschen mit unterschiedlichen Ideen aber einem großen gemeinsamen Ziel: eine zukunftsfähige Welt.

20:30
Zeise 1
mit Schauspielerin Lisa Hagmeister, Produzentin Frauke Kolbmüller und weiteren Gästen
Drama

Systemsprenger

Deutscher Oscar-Kandidat in der Kategorie "Bester nicht-englischsprachiger Film"!

Weitere Vorstellungen mit Produzentin Frauke Kolbmüller im Vorverkauf: am 18.11. um 20:30 Uhr und am 2.12. um 20 Uhr!

Pflegefamilie, Wohngruppe, Sonderschule: Egal, wo Benni hinkommt, sie fliegt sofort wieder raus. Die wilde Neunjährige ist das, was man im Jugendamt einen „Systemsprenger“ nennt. Dabei will Benni nur eines: Liebe, Geborgenheit und wieder bei Mama wohnen! Doch Bianca hat Angst vor ihrer unberechenbaren Tochter. Als es keinen Platz mehr für Benni zu geben scheint und keine Lösung mehr in Sicht ist, versucht der Anti-Gewalttrainer Micha, sie aus der Spirale von Wut und Aggression zu befreien.