„Du kannst doch nicht einfach über den Atlantik segeln.“ 
Eigentlich kann Eike das auch nicht. Ein paar Törns auf der Ostsee, ein bisschen Theorie – und jetzt direkt raus auf den Ozean. Aber als sich die Gelegenheit ergibt, sagt er Ja. Zwei Freunde brauchen eine Crew für den Rückweg ihres Segelboots von der Karibik nach Europa. Also segelt Eike mit seinen Freunden Nico, Mareike und Patricia über 4.000 Seemeilen. Wochenlang auf offener See. Kein Zurück.

Was nach Abenteuer klingt, fühlt sich anfangs vor allem nach Überforderung an. Seekrankheit, Schlafmangel, Stürme. Tage ohne ein einziges anderes Schiff. Eike kämpft mit sich selbst:
„Ich dachte, hier draußen geht es um Freiheit. In Wirklichkeit geht es ums Durchhalten.“

Doch genau darin liegt die Reise. In 4.000 Meilen Freiheit filmt sich Eike dabei, wie aus seinem großen Traum Schritt für Schritt Realität wird. Weit draußen auf dem Nordatlantik gibt es nichts außer Wasser, Himmel und Zeit. Sternenhimmel, Delfine am Bug, Stürme, Regenbögen und eine Stille, die man an Land kaum kennt.

Mitten auf dem Nordatlantik, tausende Kilometer von jedem Land entfernt, verändert sich der Blick auf alles.

„Manchmal muss man Dinge machen, wenn sich die Chance ergibt – oder man macht sie nie.“

Der Film erzählt von Freundschaft, vom gemeinsamen Aushalten und von Momenten, in denen die Natur alles andere in den Hintergrund drängt. 4.000 Meilen Freiheit ist eine sehr persönliche Geschichte über das Unterwegssein, über das Leben auf See – und darüber, was passiert, wenn man dem Ozean wirklich begegnet.

Deutschland 2026
Länge
68
Genre
Dokumentation
Regie
Eike Köhler