Der Film begleitet Dangels Tochter Salomé bei einem letzten langen Besuch im Haus ihres Vaters und beobachtet die innige Beziehung der beiden über die Kontinente hinweg. Er erzählt jedoch nicht nur die Geschichte einer zerrissenen europäischen Familie, die versucht hat in Lateinamerika Wurzeln zu schlagen, sondern gewähr auch Einblicke in die Gegenwart eines zerrissenen und notleidenden Landes, das Europäern zur Heimat geworden ist.
Martin Meggle ist Romanist, freier Journalist und Filmemacher. Für große Blätter wie die NZZ, die Süddeutsche Zeitung oder DIE ZEIT hat er über Politik, Kultur und Zeitgeschichte geschrieben. In den letzten Jahren betätigt er sich vorwiegend als Video-Biograf. Er dokumentiert – kommentarlos – Lebensgeschichten.