In nahezu völliger Isolation lebend, schreibt und veröffentlicht die Musikerin Beverly Glenn-Copeland 1986 eine Kassette mit Eigenkompositionen. Aufgenommen im Atari-betriebenen Heimstudio, enthält die Kassette sieben Tracks. Ein kurioses Folk-Electronica-Hybrid, erdacht weit vor seiner Zeit.

Drei Jahrzehnte später: Der Musiker – jetzt Glenn Copeland – erhält E-Mails von Menschen aus aller Welt. Sie danken ihm für die Musik, die sie erst kürzlich dank eines Sammlers seltener japanischer Schallplatten entdeckt haben.

Keyboard Fantasies: The Beverly Glenn-Copeland Story“ ist eine intime Coming-of-Age-Biographie. Halb audiovisuelle Geschichte, halb DIY-Tourdoku, die als persönliche Vernarrtheit der Regisseurin Posy Dixon in die Platte begann, ist der Film ein zum richtigen Zeitpunkt erscheinendes Wiegenlied, um jene Seelen zu beruhigen, die um einen Sinn in der Welt ringen.

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UK 2020
Länge
63
Genre
Dokumentation
Regie
Posy Dixon
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