Der Film Route 4 beschreibt die lebensgefährliche Flucht, die Menschen auf sich nehmen, um über Libyen nach Europa zu gelangen. Das Film-Team von Boxfish Films begleitete dafür Sea-Eye auf vier Missionen mit dem Rettungsschiff ALAN KURDI. Doch der Film geht weit über das Geschehen im Mittelmeer hinaus und beschreibt die gefährlichen Wege, die Menschen durch verschiedene afrikanische Länder nehmen müssen. So entstand eine bewegende Dokumentation, die mit vielen Preisen ausgezeichnet wurde.

Allein im Oktober 2021 verloren mindestens 137 Menschen im Mittelmeer ihr Leben auf der Flucht vor Folter und Gewalt. Sea-Eye e.V. wurde 2015 gegründet um diesem Sterben nicht tatenlos zuzusehen. Erst vergangene Woche am 3. November konnte Sea-Eye über 800 Menschen in Sicherheit bringen.

Im Anschluss an den Film stehen Gorden Isler, Vorsitzende Sea-Eye e.V., und Cornelia Gunßer vom Flüchtlingsrat Hamburg dem Publikum für Fragen zur Verfügung. Gorden Isler war selbst auf mehreren Rettungsmissionen und kann persönliche Eindrücke in die Erfahrung in der Seenotrettung geben. Cornelia Gunßer hat mehrjährige Erfahrung in der Arbeit mit Geflüchteten und der Arbeit des Alarm Phones und kennt die Lage im Mittelmeer sehr gut.

Deutschland 2021
FSK
ab 12
Länge
54
Genre
Dokumentation
Regie
Martina Chamrad
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