Das Altonaer Theater zeigt  zur Zeit Absolute Giganten nach dem Kultfilm von Sebastian Schipper als Bühnenstück . Am 21. Mai zeigen wir um 19.30 Uhr den Film von Sebastian Schipper. Im Anschluss erzählen der Regisseur Georg Münzel, Dirk Hoener und Christoph Kähler, zwei Wegbegleiter von Sebastian Schipper, über die Herausforderung, den Kult des Films auf die Bühne zu übertragen.

Am Donnerstag , den 23.5 um 17.30 ist Regisseur und Drehbuchautor Sebastian Schipper zu Gast . Sein neuer Film ROADS hat danach um 20.00 seine Hamburgpremiere !

Hamburg, drei Freunde, ihre letzte gemeinsame Nacht...

Seit Jahren sind sie unzertrennlich: der nachdenkliche, melancholische Floyd (Frank Giering), der großmäulige und doch so verletzliche Ricco (Florian Lukas) und der gutmütige, ehrliche Walter (Antoine Monot, Jr.). Floyd wird die Stadt am nächsten Tag verlassen. Nur eine Nacht trennt die Drei vom unwiderruflichen Abschied. Eine letzte Nacht, die es in sich haben muss, etwas ganz Besonderes, groß und unvergesslich. So ziehen Floyd, Ricco und Walter durch Kneipen, Straßen und Clubs, träumen, streiten, lachen. Hin- und hergerissen zwischen der Melancholie des Abschieds und der Euphorie für die letzten gemeinsamen Stunden erleben sie nochmals sämtliche Höhen und Tiefen ihrer Freundschaft. Und landen bei einem Kickerspiel, bei dem es auf einmal um Alles oder Nichts geht und eigentlich um noch viel mehr...

Vor 20 Jahren drehte Sebastian Schipper mit Absolute Giganten einen Hamburger Kultfilm und setzte seinen Darstellern und der Stadt Hamburg ein filmisches Denkmal. 2019 findet die Geschichte das erste Mal ihren Weg auf eine Theaterbühne. Die drei Hamburger Jungs Floyd, Ricco und Walter sind dicke Freunde. Walter ist Lackierer in einer abenteuerlichen Hinterhofwerkstatt, Ricco hält sich für einen großen Rapper und jobbt in einem Schnellimbiss. Für Floyd, den dritten im Bunde, beginnt ein neuer Lebensabschnitt: Nachdem er seine Bewährungsstrafe abgebüßt hat, beschließt er auf einem Containerschiff anheuern. Die drei verbringen einen letzten gemeinsamen Abend in Hamburg, der zunächst ruhig beginnt und dann dramatische Formen annimmt. Eine starke und berührende Geschichte über Freundschaft, den Genuss des Augenblicks und eine Stadt, die es so nicht mehr gibt.
An einer Stelle sagt Floyd, der Hamburg und seine Freunde verlassen wird: „Weißt du, was ich manchmal denke? Es müsste immer Musik da sein. Bei allem, was du machst. Und wenn’s so richtig scheiße ist, dann ist wenigstens noch die Musik da. Und an der Stelle, wo sie am allerschönsten ist, da müsste die Platte springen, und du hörst immer nur diesen einen Moment.“
Das Theaterstück transportiert das Gefühl von damals und unsere Sicht von heute: „Jungs, wir reden hier von 1998. Da war Hamburg noch mehr als ne Stadt, da war Hamburg ein Gefühl.“ Und jetzt?

Deutschland 1999
FSK
ab 12
Länge
81
Genre
Drama
Regie
Sebastian Schipper
Schauspieler
Frank Giering, Florian Lukas, Antoine Monot Jr., Julia Hummer
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