KINGDOM OF THE EVENING (FR, 2025. Regie Clint Davis. 45 Min. OV mit engl. UT) 
Eine Geschichte über Freundschaft und die Magie der Westküste Marokkos: Im Jahr 2010 reiste der junge baskische Abenteurer Kepa Acero allein nach Westafrika, auf der Suche nach einsamen Wellen. In Marokko traf er einen 15-jährigen Jungen namens Yassine. Obwohl sie sich verbal kaum verständigen konnten, teilten sie Wellen, Tajines und eine wortlose Verbundenheit. Dann zog Kepa weiter nach Süden, und sie sahen sich nie wieder. Heute ist Yassine als „Snoopy Style“ bekannt – ein professioneller Surf-Guide und eine lokale Legende in Taghazout. Fünfzehn Jahre später treffen Kepa und Snoopy zum ersten Mal wieder aufeinander. Doch das Leben hat sich verändert – genau wie Marokko. Boutique-Hotels säumen die Küste, und an Taghazouts Anchor Point drängen sich digitale Nomaden auf der Jagd nach WLAN und Wellen. Gemeinsam mit dem Filmemacher Ayoub Abouizza begeben sie sich auf eine Reise, um das wiederzufinden, was einmal war: leere Line-ups, pure Begeisterung und dieses schwer zu fassende Gefühl von Freiheit. Doch es kommt anders als geplant…

WE THE SURFERS (FR, 2025. Regie: Arthur Bourbon. 50 Min. OV mit engl. UT)
Gedreht in der atemberaubenden Kulisse des kleinen Küstenortes Robertsport in Liberia – dem westafrikanischen Land, das durch zwei Jahrzehnte Bürgerkrieg verwüstet wurde – zeigt diese bewegende Doku die transformative Kraft des Surfens. Wir begleiten den Surfer Arthur Bourbon aus Biarritz, der bei früheren Reisen in die Gegend Freunde gewonnen hat und die perfekten Wellen von Robertsport entdeckte und nun, Jahre später, gemeinsam mit der Schweizer NGO „Provide the Slide“ Bullis voller Surfbretter mitbringt. Sie treffen auf eine junge Bevölkerung, die sich nach Veränderung sehnt und bereits mit dem Surfvirus infiziert ist. Ein Surfclub soll den Tourismus ankurbeln, ein Contest bringt Surfer aus ganz Afrika in den kleinen Ort - doch kann Surfen wirklich die emotionalen Narben des Bürgerkriegs heilen?