„Man muss etwas wollen“ sagte Ralf Stegner im Interview. Ziele müssen aber nicht unbedingt politisch sein. Als Regisseur von Musikvideos, Werbe und PR-Filmen wollte der Autor die extrem unattraktive Welt der Sitzungssäle und störrischen Motive ohne Eingriffsmöglichkeit – noch dazu als Einpersonenteam – kinotauglich darstellen. 

So sind im Film zwei ästhetische Phänomene miteinander verwoben: einerseits der verdichtete politische Diskurs in den gelben Zimmern bei Kunstlicht und anderseits die kalte unwirtliche Realität, in der Menschen ihr entfremdetes Leben führen und hoffen müssen, von der Politik verstanden zu werden.

Deutschland 2025
FSK
ab 6
Länge
84
Genre
Dokumentation
Regie
Jan-Christoph Schultchen