Aktuell

Dokumentation

Albrecht Weinberg - Es ist immer in meinem Kopf

"Ein meisterhafter Film über eine Rückkehr ins Land der Täter" - DER SPIEGEL

Albrecht Weinberg, der letzte ostfriesische Überlebende des Holocaust, ist am 12. Mai 2026 im Alter von 101 Jahren verstorben. In "Albrecht Weinberg - Es ist immer in meinem Kopf" nimmt er uns mit auf eine letzte Reise durch Norddeutschland – in seine alte Heimat, die sich heute fremd anfühlt. Nach Auschwitz und dem Mord an einem Großteil seiner Familie wanderte er 1947 aus. Die Freiheitsstatue in New York wurde für ihn zum Versprechen eines neuen Lebens. „You must forget about it“, sagten sie ihm in Amerika. Er hat es versucht – und ist doch daran gescheitert. Wie soll man das Unvorstellbare vergessen?

Drama

Vaterland

„Einer der besten Filme in Cannes: Die Kinofantasie ist so wahr, dass es weh tut.“ - moviepilot

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begeben sich Literaturnobelpreisträger Thomas Mann (Hanns Zischler) und seine Tochter, die Schauspielerin, Autorin und Kabarettistin Erika (Sandra Hüller), auf eine Reise durch ein Deutschland in Trümmern – von Frankfurt in der amerikanischen Besatzungszone bis ins sowjetisch kontrollierte Weimar. Zum Goethe-Jubiläum wünscht man sich auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze Worte des Trostes, der Zustimmung und der Vergebung vom größten aller Erzähler. Zwischen euphorischen Wagner-Erben und literarisch versierten Generälen wird Deutschlands wichtigster Schriftsteller hofiert und manchmal auch beschimpft, während das Drama seiner eigenen Familie leise eskaliert.

Mit Regisseur Lars Jessen
Drama, Komödie

Der Spaziergang nach Syrakus

"Die schönste Liebesgeschichte des Kinojahres." - Yorcker | SV mit Regisseur Lars Jessen am 14.9.

Einmal nach Syrakus und zurück – davon träumt Paul Gompitz (Charly Hübner). Mit einer Reise nach Sizilien will er auf den Spuren des Dichters Johann Gottlieb Seume wandeln. Da gibt es nur ein Problem: Wir schreiben das Jahr 1982 und Paul lebt in der DDR. Alle Versuche, eine offizielle Genehmigung für seine Ausreise zu bekommen, scheitern. Eine Besuchsreise zu seiner Cousine? Die Mitgliedschaft in der Liga für Völkerfreundschaft? Eine Studienreise? Alles wird abgelehnt! Was bleibt ihm anderes übrig? Paul muss seine Flucht planen. Was die Sache nicht einfacher macht: Er will danach auch wieder nach Hause zurück. Zurück nach Rostock, zur Ostsee, zu seiner Frau Anne (Lina Beckmann). Paul ersinnt einen verwegenen Plan …

Abschlussszenen der SfSH 2026

Die diesjährigen 15 Doppelabsolvent:innen (Film und Theater) der Schule für Schauspiel Hamburg zeigen ihre Abschlussszenen: Unter der Regie von Josephine Ehlert, Benjamin Teske und Christopher Kaufmann haben die 15 Schüler:innen selbst geschriebene Szenen & Charaktere zum Leben erweckt.

Dokumentation

Was haben wir gelacht

"ein berührendes, beinahe schockierendes Dokument einer Zeit geworden, die noch gar nicht lange vergangen ist - und womöglich längst dabei ist, zurückzukehren" - Stern

WAS HABEN WIR GELACHT erzählt die Geschichte des Unterhaltungsfernsehens der 90er Jahre erstmals aus Frauenperspektive. Maren Kroymann, Hella von Sinnen, Bettina Böttinger, Gaby Köster und Esther Schweins blicken zurück auf ihr Werk und eine Zeit, in der Frauen im Fernsehen vor allem Beiwerk waren, als Pointen dienten und weiblicher Humor als Quotenkiller galt. Eine ganze Generation wurde so vor allem durch männliche Unterhalter sozialisiert – durch „Wetten, dass…?”, die „Harald Schmidt Show” und später “TV total”.

Thriller

Staatsschutz

Panorama-Publikumspreis auf der Berlinale!

Als Seyo ihre neue Stelle als Staatsanwältin antritt, weiß sie bereits, dass rechte Gewalt zu ihrem Arbeitsalltag gehören wird. Doch als sie selbst Opfer eines Anschlags wird, muss sie feststellen, dass die Unabhängigkeit der Justiz sehr brüchig sein kann, wenn Rassismus längst im System verwurzelt ist. Tiefer und tiefer gräbt sie sich durch die Fehlbarkeiten ihrer eigenen Behörde und kämpft mit allen Mitteln für Gerechtigkeit – sowohl vor als auch außerhalb des Gerichts.