DAS FAST NORMALE LEBEN beobachtet den Alltag von vier Mädchen in einer Wohngruppe für Kinder und Jugendliche der Evangelischen Jugendhilfe Friedenshort. Getrennt von ihren Eltern ringen sie um Anerkennung, Selbstliebe, Selbstbestimmung und Geborgenheit. Stets mit dem sehnlichen Wunsch, irgendwann wieder nach Hause zu kommen.

Über einen Zeitraum von zwei Jahren begleiten wir ihre Entwicklung durch Höhen und Tiefen, spüren ihre Aggression und ihre Willenskraft, sehen sie in Interaktion mit Betreuer:innen, Pädagog:innen, Eltern und Institutionen.
Der Film erzählt vom Mut und der Resilienz junger Menschen, die inmitten schwieriger Umstände versuchen, ihren eigenen Weg zu finden. Ohne Schuldzuweisungen bietet der Film einen authentischen Einblick in den Alltag in der Jugendhilfe – wo nicht immer alles rund läuft, aber Geborgenheit und gelungene Erwachsenen-Kind-Beziehungen entstehen können.

Am Ende bleibt der Wunsch der Mädchen auf ein „normales Leben“, in dem sie ihre Potentiale für sich nutzen können.

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Bei dem Filmgespräch zur HH-Premiere von "Das fast normale Leben" am 27.1.2026 im Zeise haben wir wahrgenommen, dass dieser Film sehr unterschiedlich vom Publikum aufgenommen wird.
Hier finden Sie ein Statement von Regisseur Stefan Sick, AMA FILM und dem Filmverleih.
Hier finden Sie ein gemeinsames kritisches Statement vom Careleaver e.V., K.I.N.D. e.V. und AWAKE – Careleavers* Fellowship

Deutschland 2025
FSK
ab 12
Länge
135
Genre
Dokumentation
Regie
Stefan Sick