Artenreiche Regenwälder, gewaltige Wasserfälle und ausgedehnte Feuchtgebiete machen den Norden Argentiniens zu einem einzigartigen Naturparadies. Wasser prägt die Landschaft und schafft Lebensräume für eine außergewöhnliche Tierwelt. Rußsegler stürzen sich durch die mächtigen Fluten der Wasserfälle, leuchtende Frösche werden erst in der Dunkelheit sichtbar, Nasenbärfamilien durchstreifen das Unterholz und Anakondas gehen in den Gewässern auf die Jagd. Mit eindrucksvollen Naturaufnahmen zeigt der preisgekrönte Naturdokumentarfilm die enorme Artenvielfalt dieser Region und macht zugleich deutlich, wie empfindlich ihr ökologisches Gleichgewicht ist. Dürren und Brände bedrohen Lebensräume, die für unzählige Tierarten unverzichtbar sind.

Die Vorführung des Films findet anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Partnerschaft zwischen dem Bistum Puerto Iguazú in Argentinien und dem Erzbistum Hamburg statt. Engagierte aus der Bistumspartnerschaft berichten über soziale und ökologische Spendenprojekte für die Menschen in dieser faszinierenden Region. Denn neben ihrem einzigartigen Naturreichtum ist sie zugleich von großer Armut geprägt – besonders unter der indigenen Bevölkerung der Guaraní.

Nach dem Film wird ein Nachgespräch mit Mitgliedern der Geschäftsführung der Bistumspartnerschaft Hamburg-Iguazú angeboten. Sie berichten von den sozialen und ökologischen Projekten im Partnerbistum, die Spenden aus Norddeutschland ermöglichen. 

Deutschland, Argentinien 2023
Länge
42
Genre
Dokumentation
Regie
Christian Baumeister, Moritz Mayerle