Die Archäologin Veska ist für ein Ausgrabungsprojekt in ihre Heimatstadt Svilengrad zurückgekehrt, in die Grenzregion zwischen Bulgarien, Griechenland und der Türkei. Überraschend trifft sie auf Said, einen alten Bekannten aus den Rhodopen, den undurchsichtige Geschäfte nach Svilengrad geführt haben. Saids Auto ist gestohlen worden, und Veska lädt ihn ein, den Tag mit ihr auf der Ausgrabungsstätte zu verbringen. Es ist ein glücklicher Tag voller Vertrautheit, ein Tag wie ein Versprechen. Am nächsten Morgen ist Said verschwunden. 

Veska folgt den Spuren Saids und dringt dabei immer tiefer in die verborgenen Schichten und Verhältnisse der Stadt und ihrer Menschen vor – Geschichten aus der Zeit des großen Umbruchs in den 90er Jahren, von Freiheit und geplatzten Träumen, Gewalt und schnellem Geld. Was hat Said mit Iliya zu tun, dem mächtigen Mann im Hintergrund, bei dem alle Fäden zusammenzulaufen scheinen? Veska ist gezwungen, sich ihren eigenen Erinnerungen zu stellen. Unterstützt von ihren Freundinnen und Freunden aus Svilengrad, beginnt sie, ihre eigene Geschichte zu schreiben. 

„Ein Wunderwerk... Im Grunde ist „Das geträumte Abenteuer“ wie eine widerborstige, moderne bulgarische Version von „Der Pate“, mit sonnenverbrannten Armen, einem blinzelnden Grinsen und einer verschmitzten Art, sich in seinem Plastikstuhl zurückzulehnen, während die Gespräche nach dem Essen um den Terrassentisch herumwandern. Grisebach sucht Wege, ihr umgangssprachliches, lebensnahes Filmemachen so einzusetzen, dass das filmisch Unsichtbare sichtbar wird.“ - Variety 

Wir zeigen die dt.F. und die OmU-Fassung (bulgarisch mit dt. UT). OmU-Vorstellungen sind mit diesem Logo ausgezeichnet: Vorstellungen ohne Kennzeichnung laufen in deutscher Sprachfassung. 

Deutschland, Bulgarien, Frankreich, Österreich 2026
Länge
164
Genre
Drama
Regie
Valeska Grisebach
Schauspieler
Yana Radeva, Syuleyman Alilov Letifov, Stoicho Kostadinov, Nikolay Shekerdjiev, Denislava Yordanova