Eine junge Schauspielerin begibt sich auf eine Spurensuche nach Paula Modersohn-Becker, einer der bedeutendsten Künstlerinnen der Moderne. Von Worpswede bis Paris folgt sie den Stationen eines außergewöhnlichen Lebens und begegnet den Menschen, die Paula Modersohn-Beckers Leben geprägt haben – darunter Otto Modersohn, Heinrich Vogeler, Clara Rilke Westhoff und Rainer Maria Rilke.
Je tiefer sie in das Leben der Malerin, ihre Bilder und ihre Gedanken eintaucht, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Aus der künstlerischen Recherche wird eine Annäherung an eine Frau, die sich gegen die Konventionen ihrer Zeit stellte und kompromisslos ihren eigenen Weg ging.
Der Film ist keine klassische Künstlerbiografie und kein Museumsfilm. Er ist eine poetische Begegnung zwischen zwei Frauen, die mehr als hundert Jahre trennen – und die doch dieselben Fragen nach Freiheit, Identität und Selbstbestimmung bewegen.
150 Jahre Paula Modersohn-Becker
2026 widmen die Museen in Bremen und Worpswede Paula Modersohn-Becker große Jubiläumsausstellungen. Der Kinofilm „Wer weiß schon, was ein Leben ist? begleitet dieses Jubiläumsjahr mit einer persönlichen filmischen Annäherung an Leben, Werk und Denken der Künstlerin. Er lädt dazu ein, Paula Modersohn-Becker neu zu entdecken – nicht nur als Malerin, sondern als außergewöhnliche Frau, deren Mut, Selbstbestimmung und künstlerische Unabhängigkeit bis heute inspirieren.