Der Preis erinnert an Gabriele Tergit, eine mutige Reporterin, die unter großem persönlichem Risiko die frühen verbrecherischen Pläne Adolf Hitlers aufdeckte. Ihr Beispiel zeigt: Freie Berichterstattung ist keine Selbstverständlichkeit. Sie ist ein wichtiger Beitrag zur Verteidigung unserer Demokratie.
Im Rahmen der Woche der Pressefreiheit sprechen wir darüber, was mutiger Journalismus heute bedeutet, warum gerade Lokaljournalismus eine besondere Rolle spielt und welchen Herausforderungen Journalistinnen und Journalisten begegnen.
Mit dabei:
Olaf Sundermeyer · RBB
Joachim Lux · ehemaliger Intendant des Thalia Theaters
Juliane Sucker · Gabriele-Tergit-Gesellschaft
Michael Krell · TU Dresden
Videos, Gespräche und Diskussionen über Pressefreiheit, Haltung und den Mut, hinzuschauen.
Veranstalter:
Gabriele-Tergit-Gesellschaft, Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und Förderer der Pressefreiheit.
Programm:
Begrüßung: Warum ein Preis für mutigen Lokaljournalismus?
Horst Pöttker (Förderer der Pressefreiheit in Hamburg)
Referat: Gabriele Tergit als mutige Journalistin
Juliane Sucker (Gabriele-Tergit-Gesellschaft e. V.)
Videovortrag: Einschüchtern und ersetzen: Warum Journalisten durch rechte Medienaktivisten systematisch unter Druck gesetzt werden
Olaf Sundermeyer (Rundfunk Berlin Bandenburg)
Diskussion mit dem Publikum
Michael Krell (TU Dresden), Olaf Sundermeyer (RBB)
Laudatio: Zur Bedeutung von Lokaljournalismus für die Demokratie
Joachim Lux (Harbour Front Literaturfestival)
Verleihung von drei Gabriele-Tergit-Preisen
Durch das Programm führt Liane Schüller (Gabriele-Tergit-Gesellschaft e. V.)
Foto: Gabriele Tergit, um 1930 (Bildquelle: Nachlass Naomi Reifenberg)