Poetry Slam. Das ist dieses Wesen, das von den einen gehasst und von den anderen geliebt wird. Das Zuhause und feindliches Land ist. Der Punk Rock des Feuilletons, die Buchstabensuppe, die nach Wodka schmeckt.
Sie wissen schon: Poetry Slam ist schon beinahe mit allem verglichen worden, ist ein bisschen beleidigt und ein bisschen gehypted worden, ist vom Nischenformat in der Eckkneipe zu einer Großveranstaltung geworden, die nun große Säle füllt. Und was denkt denn eigentlich der Poetry Slam über sich selber? Der lacht ganz laut. Der strahlt und nickt und dann macht er einfach weiter, wie er es immer schon getan hat. Denn er weiß, dass es am Ende nicht um Zahlen und nicht um Wertungen geht, nicht um großes Theater und kleine Häme, nicht um Glitzer und Tamtam, sondern bloß darum: um Worte und Geschichten. Um Poeten, die alles aus sich herausschreien, alles herausschreiben, die toben und weinen, die über all die klugen und dummen Sachen lachen, die sie in all den Nächten und Tagen machen. Die Jury, die noch immer zufällig und willkürlich aus dem Publikum gewählt wird, hält dann ein Schild hoch. Von 1 bis 10, von „Was zum Teufel...?“ bis „Ich will nie wieder etwas anderes als dich sehen“. Wild und voller Flausen, geniale Poeten und Wortbanausen, alles da, alles wie es schon immer war, weil es nur verspricht, was es auch hält: einfach Poetry Slam, einfach das Beste der Welt.
2000
Genre
zeise latenight

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Poetry Slam
Freitag, 12.1.
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