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Renn, wenn du kannst

Ab 9. Klasse – Altersempfehlung ab 14 Jahren – THEMEN: Behinderung, Liebe, Freundschaft, Sexualität

Immer nah am Herzen der Figuren und doch mit Mut zum großen Kino erzählt der Film eine Geschichte, die man so schnell nicht vergisst. Selten hat ein Film mit solcher Konsequenz von einer schweren Behinderung und dem Umgang damit erzählt – zugleich aber entfaltet er visuellen Ideenreichtum, absurden Dialogwitz und eine erzählerische Leichtigkeit, wie sie im deutschen Kino nicht oft zu finden sind.

Ben ist ein intelligenter und zynischer junger Mann. Obwohl der Student im Rollstuhl bei den einfachsten körperlichen Bedürfnissen auf Hilfe angewiesen ist, tut er so, als brauche er niemanden. Seine Sehnsucht zeigt sich nur, wenn er wie jeden Tag seit zwei Jahren die schöne Cellostudentin Annika durchs Fernrohr betrachtet. Als ihm sein neuer Zivildienstleistender Christian zu verstehen gibt, dass er sich nicht wie alle sein Vorgänger von Ben schikanieren lassen wird, freunden sich die beiden an. Durch einen Zufall stößt Annika zu dem ungleichen Duo, und die drei werden Freunde – bis sich beide Männer in Annika verlieben. Was für Christian wie ein Spiel beginnt, wird für Ben eine Reise zu seinen größten Ängsten, in Abgründe, aus denen er allein nicht mehr herausfinden kann.


Deutschland 2010 • Länge: 112 • Regie: Dietrich Brüggemann • Schauspieler: Robert Gwisdek, Anna Brüggemann, Jacob Matschenz, Franziska Weisz, Michael Sens, Leslie Malton, Jörg Bundschuh, Sven Taddicken, Alexander Hörbe • FSK: ab 12



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